Werbeagentur Linz

Steuernews für Klienten

Steuernewsarchiv

Oktober 2019

September 2019

August 2019

Juli 2019

Juni 2019

Mai 2019

April 2019

März 2019

Februar 2019

Jänner 2019

Dezember 2018

November 2018

Oktober 2018

September 2018

August 2018

Juli 2018

Juni 2018

Mai 2018

April 2018

März 2018

Februar 2018

Jänner 2018

Dezember 2017

November 2017

Oktober 2017

September 2017

August 2017

Juli 2017

Juni 2017

Mai 2017

April 2017

März 2017

Februar 2017

Jänner 2017

Dezember 2016

November 2016

Oktober 2016

September 2016

August 2016

Juli 2016

Juni 2016

Mai 2016

April 2016

März 2016

Februar 2016

Jänner 2016

Dezember 2015

November 2015

Oktober 2015

September 2015

August 2015

Juli 2015

Juni 2015

Mai 2015

April 2015

Sonderartikel zur Steuerreform

März 2015

Februar 2015

Jänner 2015

Dezember 2014

November 2014

Oktober 2014

September 2014

August 2014

Juli 2014

Juni 2014

Mai 2014

April 2014

März 2014

Februar 2014

Jänner 2014

Dezember 2013

November 2013

Oktober 2013

September 2013

August 2013

Juli 2013

Juni 2013

Mai 2013

April 2013

März 2013

Februar 2013

Jänner 2013

Dezember 2012

November 2012

Oktober 2012

September 2012

August 2012

Juli 2012

Juni 2012

Mai 2012

April 2012

März 2012

Februar 2012

Jänner 2012

Dezember 2011

November 2011

Oktober 2011

September 2011

August 2011

Juli 2011

Juni 2011

Mai 2011

April 2011

März 2011

Februar 2011

Jänner 2011

Verlustausgleich bei Kapitalvermögen

Verlustausgleich bei Kapitalvermögen

Grundsätzlich gilt: Verluste aus Kapitalvermögen dürfen nur mit anderen Kapitalvermögen ausgeglichen werden. Das bedeutet: eine Verrechnung mit Verlusten aus anderen Einkunftsarten ist nicht möglich.

Mit der Einführung der neuen Regelungen gibt es nun zwei unterschiedliche Arten der Kapitalerträge. Jene Erträge, für die die Kapitalertragsteuer von 25 % gilt, und jene, die mit dem progressiven Steuersatz (darunter fallen unter anderem Privatdarlehen) besteuert werden. Auch hier gilt: Nur Verluste derselben Art dürfen ausgeglichen werden.

Verlustausgleich durch die Bank

In der Regel erfolgt der Verlustausgleich durch die depotführende Stelle (z.B. Bank). Die Bank übernimmt die Verrechnung allerdings nur für Depots, die von ihr geführt werden und eindeutig einem Inhaber zugeordnet werden können. Ausgeschlossen von der automatischen Verrechnung durch die Bank sind daher Treuhandkonten und betriebliche Depots.

Für Einkünfte von 1.4.2012 bis 31.12.2012 erfolgt seitens der Bank eine Aufrollung am Anfang des Jahres 2013. Im Jahr 2013 wird dann eine laufende Verlustverrechnung vorgenommen.

Tipps zur Optimierung der Verlustverrechnung

Durch diese Regelung ist es empfehlenswert, gezielt zum Jahresende hin Gewinne zu realisieren. So können die Verluste verwertet und die Besteuerung verringert werden.

Dies ist z.B. möglich durch die Ausschüttung einer GmbH noch am Jahresende. Verluste aus Einkünften, die mit 25 % besteuert werden, dürfen mit Gewinnen aus einer Ausschüttung verrechnet werden.

Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf von Wertpapieren – z.B. Aktien. Mit einem Gewinn daraus können Verluste ausgeglichen werden. Danach können die Aktien wieder gekauft werden. Solange der Aktieninhaber ein Kursrisiko trägt, sieht die Finanzverwaltung hier keinen Missbrauch. Ein Verkauf an die Bank (z.B. bei Anleihen) mit einem darauffolgenden Rückkauf ist nicht möglich.

Stand: 05. Juli 2012

Bild: Pierre-Yves Babelon - Fotolia.com

Weitere Artikel der Ausgabe Juli 2012:

OS Consult Steuerberatung GmbH & Co KG. work Untermarktstr. 48 / 4. Stock 6410 Telfs Österreich work +43 (0) 5262/65 7 87 fax +43 (0) 5262/65 7 87-10 https://www.opperer-schatz.at 47.307049 11.076287